Home Link to Hardy

Nicht nur für Zweihandwerfer: Lachs vom Feinsten

(12. Dezember 2009)
Fliegenfischer sind schon sonderliche Zeitgenossen. Von allen Möglichkeiten einen Fisch zu fangen haben sie sich die schwierigste und teuerste Methode ausgesucht. Mit höchster Hingabe pflegen sie ihre Passion und wenn sie dann einen Fisch fangen, würden sie ihn am liebsten wieder in sein Element zurücksetzen. Selbst ein Angeltag ohne Beute kann für einen Fliegenfischer das vollkommene Glück darstellen. Spötter könnten deshalb auch behaupten, daß die Fliegenfischerei die Vorstufe zum Vegetarier sei.

Für den Fliegenfischer ist es weniger entscheidend, ob er einen Fisch fängt, sondern wichtiger ist es für ihn, wie er den Fisch fängt. Der dieser Idee zugrundeliegende Kerngedanke hat auch die "Philosophie" der Casting-Clinic geprägt. Nicht die Anzahl der gefangenen Fische zählt, sondern die Art und Weise, wie man die Fische fängt, ist maßgeblich. Einen Gedanken, den wir auch während unserer Wurfkurse – und sei es auch nur am Rande – gerne vermitteln. Nicht Masse, sondern Klasse soll zählen. Ein Ideal, das in unserer stark beschleunigten Zeit leicht in Vergessenheit gerät. Sei es im Alltag oder beim Fischen.

Auch unser Teilnehmer Klemens Rosenwald hat es sich mit seinem Unternehmen im Spessart zur Aufgabe gemacht, die Qualität wieder in den Vordergrund zu stellen. Klemens Rosenwald verarbeitet Lachs in einer anspruchsvollen Art und Weise, wie es nur noch wenige Betriebe handhaben. Beim ihm wird der Lachs nicht in einem hochindustriellen Verfahren weiterverarbeitet, sondern aufwendig und mit viel Handarbeit zu einer hochwertigen Speise – und dies im wahrsten Sinne des Wortes –  veredelt. Beginnend bei der Auswahl der Fische, weiter über den Transport der Ware, bis hin zum Veredelungsprozeß selbst, ist alles den hohen Ansprüchen an die Bioqualität untergeordnet. Ein Aufwand, der sich lohnt und den jedermann schmecken kann.

Klemens kredenzte uns während der Pause der Casting-Clinic eine geräucherte Lachsseite. So konnte sich jeder der 15 Teilnehmer von der überragenden Qualität dieses Räucherlachses überzeugen. Einstimmig wurde der gute, reine aber auch zugleich aromenreiche Geschmack gelobt. Eben Räucherlachs vom Feinsten!
Mit Sicherheit kein Lebensmittel für das Alltägliche, aber dies soll und darf es auch nie werden. Lachs sollte immer etwas Besonderes sein und darf nicht noch mehr zum Massen- und Billigprodukt der Superdiscounter verkommen. Räucherlachs zu Niedrigstpreisen aus zweifelhaften Aquakulturen ist kein respektvoller Umgang mit dem "einstigen" König der Fische. Dies tut weder dem Fisch, noch dem Menschen gut. Weniger ist mehr, oder... Klasse statt Masse. Dies gilt für unsere Lebensmittel, als auch für das Fischen.

Unter der Homepage-Adresse www.lachswerkstatt.de können Sie weiterführende Informationen zu diesem Bio-Produkt erhalten. Ebenfalls erhalten Sie dort eine Liste mit Restaurants und Hotels, die diesen Räucherlachs auf ihrer Speisekarte führen.